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Musikschule List

Öffentlich geteilt  -  Gestern um 12:37
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Tonger - Haus der Musik

Öffentlich geteilt  -  06.04.2016
 
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Le Roy

Öffentlich geteilt  -  00:35
 
Ja, ich liebe Deutschland, mein Heimatland. Und ich möchte, dass es auch mein Heimatland bleibt. Ich respektiere jeden Menschen, der auch mich und unser Land mit seinen Gegebenheiten respektiert. Ich respektiere alle Menschen, die ihren persönlichen Beitrag für unseren Sozialstaat leisten, damit es uns allen gut geht. Und da ist es mir egal, ob es Deutsche oder Ausländer, Schwarze oder Weiße sind, da ich selbst schon mit Menschen verschiedener Nationen gearbeitet habe. Und es auch viele Ausländer gibt, die sich etwas aufgebaut haben und selbst Arbeitgeber geworden sind. Aber dieser Sozialstaat kann nur dann für alle da sein, wenn alle für den Staat und die Menschen da sind.

Was ich nicht respektiere und ablehne sind Menschen, die angeblich traumatisiert aus Kriegsgebieten fliehen, durch mehrere europäische Länder reisen, bis sie in das Land kommen, dass ihnen am meisten bietet. Die unsere Frauen vergewaltigen, Gesetze missachten und pöbelend Menschen zusammenschlagen und ausrauben, die ihnen nichts getan haben. Die ihre eigenen Familien im Stich lassen und ihre Pässe wegwerfen, damit sie nicht identifiziert werden können. Die nach Deutschland kommen und Häuser und Grundstücke zum Nulltarif wollen, wofür Menschen in Deutschland 20,30 oder 40 Jahre hart arbeiten müssen. Die Sozialleistungen erschleichen, die ihnen nicht zustehen und die besser gestellt werden wollen, als Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten. Die weder arbeiten wollen noch können, weil sie weder Sprache beherrschen und auch nicht beherrschen wollen. Die glauben, dass wir für sie arbeiten müssen, während sie eine ruhige Kugel schieben. Die uns vorschreiben wollen, was wir für sie zu tun haben. JA, DIESE MENSCHEN LEHNE ICH AB?
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28 Kommentare
 
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M. Schuetze

Öffentlich geteilt  -  17.04.2016
 
PRAESENTIA -
The Poetry of the Moment

Von uns in die Gewissheit
sind die Wege staubig
 
Blicke gehen zurück in Rauch 
gedruckt
doch deine Lippen rufen mich

Zukunft 

deine Haut ein Stück Poesie
solang es dauert und alles bleibt 
Gegenwart

*

From us to certainty
the paths are dusty

the eyes look back glances
printed in smoke but
your lips call me 

future

your skin a piece of poetry
as long as it lasts
and everything remains 
present

Foto & Text: ©PROJKET wort:rausch


Panasonic DMC-TZ22
F/4 - 1/200 - iso 100

Location:
Somewhere on the island of Malta?
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Profilbild von Chris BickProfilbild von TheXynos7Profilbild von M. Schuetze
6 Kommentare
M. Schuetze
09:07
 
+TheXynos7 La linea retta viene spesso eseguito in curve.....nella nostra vita. Ma questa è la vita, non necessariamente la rettilineità, ma le deviazioni. Grazie, Lèa, per la vostra considerazione gentile. Ciao !?
Übersetzen
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Günter Zinke

Öffentlich geteilt  -  22.03.2016
 
Fragmente: Theodoor
Neue Fotos auf der homepage!
www.fragmente.info
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Hallo liebe Theaterfreunde, seit Mai 2015 gibt es uns. „Uns“: das ist das Amateurtheaterprojekt „Fragmente“.
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Günter Zinke

Öffentlich geteilt  -  17.03.2016
 
So, das war es mit "Theodoor" ! :-(
Schade! Wir werden etwas vermissen:
die regelmäßigen (manchmal zwar auch sehr stressigen) Probentreffen,
die Aufregungen,
die Sorgen, es könnte etwas nicht klappen,
die Frustrationen, wenn mal ein so sorgfältig gelernter Text nicht präsent war (glücklicherweise nur bei den Proben!!),
die Prozesse des Kennenlernens,
das Zusammenwachsen der Gruppe,
die Betroffenheit und Sorge, als ein lieb gewordenes, eifriges Mitglied des Teams leider aussteigen musste,
die Freude, als sich die Lücke schnell wieder kompetent schließen ließ,
die Aufregung vor der Premiere,
die Freude über die betroffenen und postiven Reaktionen des Publikums,
die freundliche und zuverlässige Unterstützung in Rat und Tat durch Willi Schlüter und sein Team,
die Freude am Spielen und Vorführen,
der Stolz über begeisterte feedbacks,.......
Ja, alles hat ein Ende!

Ich möchte hier noch einmal allen aus meinem Superteam meinen Dank, vor allem aber meine Anerkennung aussprechen!
Ihr habt Tolles geleistet und seid zum Teil hoch über Euch hinaus gewachsen! Ich werde die Zeiten mit Euch sehr vermissen!

Dank aber auch an das tolle Publikum, mit dem wir in mal größerer und mal kleinerer zusammen gekommen sind!
Ihr habt uns sehr gut getan mit Eurem Erscheinen und mit Euren Reaktionen und Eurem Beifall! :-)

Ja, noch einmal Danke an Willi Schlüter und dem Team des Theaters in der List für die Möglichkeiten, die wir bekommen haben! :-)

Ich möchte diesen Beitrag enden mit dem Schlusssatz aus dem Theaterstück:
"Theodoor ist tot! Es lebe Theodoor!"

"fragmente" wird es weiter geben. Also: homepage und facebook - Seite bleibt aktiv.
Allen eine schöne Osterzeit!

Ihr/Euer Günter Zinke :-)?
Mehr anzeigen (37 Zeilen)
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Günter Zinke

Öffentlich geteilt  -  16.03.2016
 
Heute letzte Vorstellung! - Heute letzte Vorstellung!
"Theodoor"

Auch gestern war es wieder ein gelungener Abend:
Vorstellung gelungen - Publikum begeistert und zum Nachdenken gebracht!

Nun leider nur noch eine Vorstellung heute um 20.00
im Theater in der List, Spichernstraße 13!!!

Wer es noch nicht geschafft hat: heute ist die letzte Gelegenheit!!
?
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Günter Zinke

Öffentlich geteilt  -  15.03.2016
 
"Theodoor" - heute um 20.00 im "Theater in der List", Spichernstraße 13!!
Auch morgen noch einmal um 20.00!?
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Günter Zinke

Öffentlich geteilt  -  13.03.2016
 
Die zweite Aufführung von "Theodoor" liegt nun hinter uns, und wieder gab es viel positives feedback! :-) Wir freuen uns darüber! :-) Wer es noch nicht geschafft hat: Zwei letzte Möglichkeiten gibt es noch!
Dienstag und Mittwoch, jeweils um 20.00 im Theater in der List.
Es gibt auch noch Karten!
Also, ich hoffe, wir sehen uns! ?
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Günter Zinke

Öffentlich geteilt  -  07.03.2016
 
Mühen und Einsatz haben sich gelohnt !!! :-)
Eine gelungene Premiere vor einem zahlreich erschienenen Publikum liegt hinter uns!
Langer Applaus und viele positive und begeisterte Rückmeldungen waren die Belohnung!
Danke an mein tolles Team!! :-)
Dank aber auch an das Theater in der List, im Besonderen an den Leiter Willi Schlüter, der uns, dem Amateurtheater "fragmente", die Räume seines Theaters zur Verfügung gestellt und uns mit viel persönlichem Einsatz in Rat und Tat hilfreich zur Seite gestanden hat!
Wer dieses urtümliche Theater in der Spichernstraße noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. Informationen auf der homepage: "www.theaterinderlist.de".
Und wer zu unserem Theaterstück "Theodoor" am Sonntag nicht im Theater war, hat nun noch drei Gelegenheiten dazu:
Am nächsten Sonntag, 13. 3. um 17.00 und dann am Dienstag, 15.3., und Mittwoch, 16. 3. jeweils um 20.00 Uhr.
Wir freuen, motiviert von der Erfahrung von gestern, darauf, "Theodoor" dann wieder, vor hoffentlich ähnlich vollem Haus, aufführen zu können!
Günter Zinke.?
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Markus Bastel

Öffentlich geteilt  -  Gestern um 19:02
 
Das Natural History Museum in London ist nicht nur eines der größten naturhistorischen Museen der Welt, sondern auch eines der ältesten. Das am 18. April 1881 eröffnete zentrale britische naturhistorische Museum befindet in einem Gebäude im romanisch-byzantinischen Stil aus dem Jahre 1860 als eines von drei Museen der Exhibition Road im Londoner Stadtteil South Kensington.
Aber nicht nur das Museum an sich ist interessant, seine Geschichte ist es ebenfalls. Alles begann vor rund 250 Jahren mit Hans Sloane, einem britisch-irischen Wissenschaftler, Mediziner und Botaniker. Dieser Ire in britischen Diensten hat viele Talente. Und viele Interessen. Der am 16. April 1660 in Killyleagh als Ire geborene sich selbst aber als Brite sehende Gelehrte ist nämlich nicht nur ein begnadeter Arzt und ein blendender Geschäftsmann, sondern er ist eben auch ein großer Freund von Botanik und Naturgeschichte. Sir Hans Sloane geht auf ausgedehnte Forschungseise nach Jamaika, Ägypten, Peru und in den Orient, macht mit Kaffeebohnen ein Vermögen und wird schließlich Leibarzt des Königs. Zu seinem Bekanntenkreis zählten Wissenschaftler wie Robert Boyle, Isaac Newton sowie Edmond Halley. Unsterblich aber macht ihn seine Sammelleidenschaft. Unser Freund bringt tatsächliche mehrere 10.000 Exponate von seinen Reisen mit. Münzen, Knochen, Blumen, Insekten, Fossilien, Gemälde. Also im Prinzip alles, was ihm in die Hände fällt, trägt er nicht nur zusammen, sondern schafft die ganzen Stücke auch noch alle unversehrt nach England!
Im 17. Jahrhundert wollen die Reichen der Erde die Früchte ihres Sammelns eigentlich im stillen Kämmerlein genießen. Hans Sloane ist anders. Er will, dass seine Exponate der Allgemeinheit zu Gute kommen, was damals ein geradezu revolutionärer Gedanke ist. Als Sloane am 11. Januar 1753 im Alter von 93 Jahren, inzwischen dreimal geadelt und hoch geehrt, in Chelsea stirbt, vermacht er alles dem britischen Staat. Allerdings nur unter der einen Bedingung, dass dieser zur Präsentation der ganzen Exponate dafür ein allen Bürgern öffentlich zugängliches Museum baut.
Die britische Regierung sagt ja, aber zunächst kommt Sloanes Hinterlassenschaft erst mal ins 1779 eröffnete British Museum, um dort nicht nur ausgestellt, sondern auch ergänzt zu werden. Schon bald wird das Haus für eine imperiale Großmacht, die mit den Beständen nicht zuletzt auch ihre koloniale Weltgeltung darstellen möchte, allerdings zu klein. Zumal dem British Museum in den folgenden Jahren weitere bedeutende naturkundliche Sammlungen nach dem Vorbild Sloanes vermacht werden. Darunter zum Beispiel auch das gigantische Herbarium mit über 200.000 Objekten, welches der Botaniker Joseph Banks 1771 von seiner dreijährigen Reise mit Kapitän James Cook auf der HMS Endeavour mitgebracht hatte.
Doch das Geld für einen Neubau ist zunächst knapp. Das ändert sich erst, als Queen Victoria 1840 ihren preußischen Cousin Albert heiratet. Der bringt eine sehr moderne Auffassung von Wissenschaft mit in die Ehe und die philanthropische Idee, den Stand des Wissens sowie die kommerzielle und intellektuelle Kraft Großbritanniens in einer Weltausstellung abzubilden. 1851 findet sie mit einem schier überragenden Erfolg tatsächlich auch statt und spült genug Geld in die Kassen, um anschließend neben dem Science Museum und der Royal Albert Hall eben auch ein Naturkundemuseum zu finanzieren.
Der Gedanke eines Naturkundemuseums stößt trotzdem auch auf massiven Widerstand, vor allem aus religiösen Kreisen. Gebührt nicht allein Gott ein solch kathedralenartiger Bau? Der Streit dauert über 10 Jahre, aber letztendlich setzt sich der Fortschrittsgedanke dann doch durch. Übrigens nicht zuletzt dank des Einsatzes von Sir Richard Owen. Der ist nicht nur einer der führenden Wissenschaftler seiner Zeit, sondern auch noch überaus gut vernetzt. Bis ins Parlament und an den Hof reichen seine Kontakte und sein Einfluss. Der promovierte Zoologe und passionierte Paläontologe überzeugt die britische Regierung endgültig von der Notwendigkeit ein neues Gebäude zu errichten. Er verfolgte dabei den ehrgeizigen Plan, die verschiedenen Spezies in verwandten Gruppen zu zeigen und deren arttypischen Vertreter mit ihren jeweiligen charakteristischen Merkmalen auszustellen.
Den von der Königin persönlich 1861 ausgeschriebenen Architektenwettbewerb gewann 1863 der Architekt Kapitän Francis Fowke. Als dieser am 04. Dezember 1865 infolge eines geplatzten Blutgefäßes plötzlich verstarb, wurde der Vertrag an den jungen Architekten Alfred Waterhouse aus Manchester vergeben. Waterhouse änderte Fowkes Entwurf vom Stil der Renaissance zum Neoklassizismus. Dabei wählte er die an die Dombauten der deutschen Romanik angelehnte Neoromanik als prägendes Stilelement und schuf so das Waterhouse-Gebäude in seiner heutigen Gestalt. Es gilt übrigens als eines der besten Beispiele der romanischen Architektur in Großbritannien und ist zu einem Wahrzeichen Londons geworden. Seine Türme erheben sich weit über die Skyline und seine riesige prächtigen Fassade, inspiriert von den Basaltsäulen der Fingalshöhle im westlichen Schottland, ist wirklich Ehrfurcht gebietend. Siehe zweites Bild unten.
Aber wenn das Teil auch aussieht als wäre es aus massiven Steinquadern errichtet worden, verbirgt sich hinter der schön dekorierten Terrakotta-Fassade in Wirklichkeit die damals modernste viktorianische Technik einer genieteten Eisen-und Stahlkonstruktion. Waterhouses Verwendung von Terrakotta als Baumaterial war übrigens bahnbrechend in Großbritannien.
So wird also am Ostermontag den 18. April 1881 das "Natural History Museum" feierlich in London eröffnet und Owen wird sein erster Direktor. Zwei Jahre später, am 4. Mai 1883 waren die Mineralogie und die naturhistorischen Sammlungen dann komplett an ihrem heutigen Platz.
Es gab aus heutiger Sicht da nur ein Problem, denn für die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Moderne hatte Sir Owen nämlich einen entscheidenden Fehler. Trotz all seiner Gelehrsamkeit und aller schon damals erdrückenden Beweise glaubt er nämlich partout nicht an die Evolution. Oh, er weiß natürlich, dass die Dinosaurier ausgestorben sind. Dies aber ist für ihn ein Teil der göttlichen Schöpfungsgeschichte. Mit Charles Darwin verbindet ihn deshalb eine starke Rivalität, die sich über Jahrzehnte auch im Erscheinungsbild des Museums widerspiegelte. Denn mal darf Owens, mal Darwins Denkmal in der Eingangshalle des "Natural History Museums" thronen. Seit dem 200. Geburtstag Darwins 2009 scheint die Sache aber nun endgültig entschieden. Zumindest solange die demokratisch legitimierten Parteien in England an der Macht bleiben, sollte allerdings die antievolutionär eingestellte grenzdebile BNP dort jemals die Macht übernehmen landet Darwin wahrscheinlich wieder im Keller…oder gleich auf dem Scheiterhaufen.
In der Nachkriegszeit droht der Stern des "Natural History Museums" zu sinken, obwohl einige ihrer Ausstellungsstücke aus den berühmtesten Archiven und Sammlungen des 18. Jahrhunderts stammen, oder vielleicht gerade deswegen. Auch das diese Sammlungen am 01. September 1963 den offiziellen Status als eigenständiges Museum erhielten steigerte nur kurzzeitig die Besucherzahlen. Ab 1990 aber erfindet sich die Mutter aller Naturkundemuseen wieder neu, dessen Initialzündung die 1988 erfolgte Vereinigung mit dem direkt daneben liegenden Geologischen Museum war. Heute ist das Haus mit einem zeitgemäßen Präsentationskonzept im digitalen Zeitalter angekommen, auch wenn natürlich noch immer ein publikumswirksames Dinosaurierskelett eines kompletten Diplodocus die riesige Eingangshalle dominiert. Siehe drittes Bild unten. Der ist übrigens eine Neuerwerbung.
Am 28.11.2013 wurde nämlich das Skelett des rund 150 Millionen Jahre alten Dinosauriers aus der Gattung Diplodocus vom Natural History Museum für rund 400.000 Pfund, das sind heute etwa eine halbe Millionen Euro, auf einer Auktion im südenglischen Billingshurst ersteigert. Der auf den Namen Misty getaufte rund 17 Meter lange Dinosaurier ist eines von nur weltweit sechs relativ intakten Skeletten von Dinosauriern dieser Gattung. Und ist ja eigentlich auch klar warum die Briten da zuschlugen, denn seien wir doch mal ehrlich, kein Naturhistorisches Museum darf sich so nennen ohne Dinos auszustellen. Je größer und eindrucksvoller desto besser. Doch auch wer schon das Senckenberg-Museum in Frankfurt/M kennt und dem Naturkundemuseum in Berlin auch schon einen Besuch abgestattet hat, wird sich in London trotzdem nicht langweilen. Denn von den versteinerten Ur-Viechern hat das Natural History Museum ziemlich reichlich. Zu übersehen sind diese nun wirklich nicht, über 300 Dinosaurier sind ganz oder teilweise zu sehen, bzw. deren versteinerte Skelette, wie ihr auf dem vierten Bild unten sehen könnt. Unter ihnen ist übrigens auch eines von den nur in zwölf Exemplaren weltweit gefundenen versteinerten Überresten eines Archaeopteryx zu sehen.
Aber das ist letztendlich eigentlich nur ein kleiner Teil dessen was dort zu sehen ist, denn das Museum beherbergt etwa 70 Millionen verschiedene Exponate, darunter zahlreiche weitere Fossilien, sowie Ausstellungsstücke aus der aktuellen Flora und Fauna, so etwa das 30 Meter lange Skelett eines Blauwals oder das Modell des um 1690 ausgestorbenen Dodo. Außerdem ist hier, in Zusammenarbeit mit dem geologischen Museum, die größte Meteoritensammlung der Welt untergebracht. In den „Earth Galleries“ wird die Entstehung der Erde gezeigt. Man kann ganz gefahrlos einen simulierten Vulkanausbruch oder ein Erdbeben miterleben. Eine der größten Attraktionen des Museums ist der Tyrannosaurus Rex, ein Roboter, der sich lebensecht verhält und nach den Besuchern schnappt und brüllt.
Die vier wichtigsten Abteilungen des Londoner Museums für Naturgeschichte tragen die Namen Life Galleries, Earth Galleries, Darwin Centre und Wildlife Garden. Der thematische Bereiche der sogenannten Red Zone der Earth Galleries ermöglicht beispielsweise dem Besucher eine spannende Reise um die Welt. Sie beginnt im Zentrum der Erdkugel und führt einen vorbei an den größten Schätzen der Erde, einer funkelnden Vielfalt von Steinen und Mineralien und lädt den Besucher ein auf eine Zeitreise durch die Evolution des Planeten. Während einen die Green Zone mit Fakten rings um das Leben auf unserem blauen Planeten begeistert. Angefangen von Fossilien weiter über Insekten, Vögel, bis zu Säugertieren aller Größen und natürlich jeder Menge Pflanzen können über 8000 Exponate begutachtet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Primaten als unseren nächsten Verwandten. Die gesamte Vielfalt des Lebens präsentiert einem dann die Blue Zone: Dinosaurierskelette, Fische und Reptilien, der Blauwal und das Wunder des menschlichen Gehirns werden veranschaulicht. Das Darwin Center schließlich beinhaltet den wunderschönen Wildlife Garden. Dabei handelt es sich um einen großen Museumsgarten, in welchem buchstäblich tausende britische Pflanzen und Tiere zu sehen sind, zudem bietet er einen Ruheraum für Museumsbesucher.
Und Besucher kommen inzwischen tatsächlich jede Menge, 2014 waren es über drei Millionen. Und jeden Tag kommen mehr als 300 Wissenschaftler, um dort zu forschen. Hinzukommen ist übrigens denkbar einfach, nach einem kurzen Fußweg von der gleichnamigen U-Bahnstation ist es binnen weniger Minuten zu erreichen. Mit dem Bus ist die Anreise sogar bis direkt vor dem Museum möglich. Das Natural History Museum ist täglich von 10.00 Uhr bis 17.50 Uhr geöffnet, lediglich an den Weihnachtsfeiertagen bleibt das Naturhistorische Museum geschlossen.
Traditionell gewährt das Museum den Besuchern übrigens grundsätzlich freien Eintritt, lediglich für einige Sonderausstellungen erhebt das Museum ein moderates Eintrittsentgelt. Innerhalb des Museums stehen den Besuchern außerdem mehrere Cafés und ein Restaurant zur Verfügung.
So, das war mein kleiner Bericht über eines der größten Museen der Welt. Und wer jetzt noch mehr wissen möchte, bitte hier:

http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-natural-history-museum-london-100~_tag-18042016.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Natural_History_Museum

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Sloane

https://en.wikipedia.org/wiki/Francis_Fowke

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2938984/

http://www.my-entdecker.de/2015/11/24/natural-history-museum-london/

http://londonblogger.de/2015/04/13/natural-history-museum-erfahrungsbericht/

http://www.london-kurztrip.de/sightseeing/london-sightseeing.html?sight=19

http://www.londonsehenswuerdigkeiten.com/natural-history-museum/

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/150-millionen-jahre-alt-dinosaurier-skelett-fuer-480-000-euro-versteigert-12685018.html

http://www.aviewoncities.com/de/london/naturhistorischesmuseum

http://www.planetware.com/london/natural-history-museum-eng-l-nhm.htm

http://www2.vobs.at/bio/sites/nhm_uk.htm

http://www.britannica.com/topic/Natural-History-Museum-London

http://naturalhistory.si.edu/panoramas/

http://www.nhm.ac.uk/

https://plus.google.com/108230885074033367550/posts/LiYkEbKWoWA

https://www.youtube.com/watch?v=naNqfAj1ZYs

https://www.youtube.com/watch?v=tdQDm4gdSOc

https://www.youtube.com/watch?v=-Az1YmL9y8E

https://www.youtube.com/watch?v=N3eJoQJ-ADA
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Mehr anzeigen (204 Zeilen)
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9
Profilbild von Scharpey SwanProfilbild von SabineProfilbild von Laglermaria LaglerProfilbild von Markus Bastel
15 Kommentare
Markus Bastel
Gestern um 21:56
 
+Sabine Darum geht es ja in einer Diktatur... ?
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